Im Notfall  Was tun, wenns brennt? Im Notfall

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Verhalten bei Gasgeruch

  • Raum lüften
  • Kein offenes Feuer und Licht
  • Keine elektrischen Schalter betätigen
  • Nicht im Raum telefonieren
  • Gashaupthahn schließen
  • Nachbarn verständigen (Klopfen, keinesfalls klingeln!)
    Gasgeruch

Unfälle durch Elektrizität

Beim Berühren von unter Spannung stehenden Teilen besteht Lebensgefahr. Dabei auftretende Verkrampfungen können nur gelöst werden, wenn die verunglückte Person aus dem Stromkreis gebracht wird.

Stromunfall    

Bei Unfällen in Niederspannungsanlagen ist zunächst die Leitung spannungsfrei zu schalten, da das Berühren der verunglückten Person die Helfenden gefährdet. Kann die Leitung nicht spannungsfrei geschaltet werden, ist die verunglückte Person von einem gut isolierten Standort aus (trockenes Holz, trockene Kleider, Gummimatte) aus dem Stromkreis zu ziehen. Dabei ist das Berühren unbedeckter Körperteile mit ungeschützten Händen unbedingt zu vermeiden.

Bei Unfällen in Hochspannungsanlagen darf nur das Fachpersonal des Elektrizitätswerks eingreifen. Schon die Annäherung an die verunglückte Person oder herunterhängende Leitungen ist gefährlich und daher zu unterlassen (10 m Sicherheitsabstand).

Sobald die verunglückte Person aus dem Stromkreis befreit ist, müssen sofort alle Maßnahmen der ersten Hilfe, insbesondere die Wiederbelebung, durchgeführt werden.


Unfälle durch Gär- oder Faulgas

In Österreich gibt es jährlich mehrere tödliche Gärgasunfälle. Dabei kommen nicht nur die eigentlichen Opfer, sondern oft auch die Helfer bei den Rettungsversuchen zu Tode.

Gärgase treten bei Gärung, Faulgase bei Fäulnis auf. Beide sind giftig, schwerer als Luft und sammeln sich daher in tiefer gelegenen Räumen (Gärkellern, Weinkellern, Senkgruben, Silos) an. Jeder Versuch, bei einem Gär- oder Faulgasunfall ohne umluftunabhängigen Atemschutz Hilfe zu leisten, führt unweigerlich auch zum Tod der helfenden Person.

Sofort Feuerwehr holen!

    Gärgas

Die brennende Kerze als Kontrolle für noch genügend vorhandenen Sauerstoff ist unzuverlässig und gefährlich. Abgesehen von den tödlichen CO2-Konzentrationen ist auch die Zündung freigesetzter explosiver Gase (Methan, flüchtige Alkohole) möglich.


Informationen zum Thema Erste Hilfe erhalten Sie beim Roten Kreuz unter www.erstehilfe.at!




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